Selbstbestimmt altwerden, was ist das?

Das war die Diskussion des Wochenendes.

Wie will ich das erleben: Altwerden, schwach werden, hilfsbedürftig werden, mein Leben ausklingen lassen.

Solange alles nach jugendlichen Maßstäben im Lot ist, gilt Leistung und Schaffen allgemein als Prämisse. Der Job, das Haus, das Auto, Reisen, das sind die sichtbaren Attribute. Und auch Grundlage für den Selbstwert. Geld macht nicht glücklich, aber man kommt damit kaum zur Ruhe, zum wirklichen Nachdenken.

Irgendwann ändert sich was, die Leistungsfähigkeit lässt nach. Wo sind dann die Maßstäbe? Das was war oder das, was vielleicht einmal sein wird? Worauf bin ich dann stolz? Was macht mich dann glücklich? Warum werden so viele Alte so unzufrieden? Haben Sie mehr erwartet? Von sich, von anderen? Vom Leben?

Wie wird es mir gehen, wenn sich mein Leben einmal ganz einschneidend ändert, weil ich nicht mehr das tun kann, was ich möchte? Wenn ich nicht mehr ernstgenommen werde von den Aktiven. Wie komme ich damit klar, am Rand zu stehen und nur noch zuzuschauen? Was ist heute für mich der wirkliche Lebensinhalt und was wird es dann sein?

Ein ganzer Haufen Fragen – und so wenig klare Antworten. Gar keine einfachen Antworten. Und dabei mag ich die einfachen Antworten doch so sehr. Weil man nicht so viel darüber nachdenken muss.

Darüber muss ich jetzt erst mal richtig nachdenken …

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