MichaB

Knapp daneben …

November 6, 2009 · Kommentar schreiben

Ort: Göttingen, REWE’s Weinregal
Zeit: Heute früh beim Brötchenkaufen

Trotzdem knapp daneben!

Michel Rolland

Bin aber schon 51

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Quer durch den Gaza-Streifen

Oktober 6, 2009 · Kommentar schreiben

Ein schöner Sonntag im Oktober
Irgendwo im Gaza-Streifen
Zwischen Nürnberg und Fürth
Unsere hübsche Canadierin Nscho-tschi
Fährt uns ganz entspannt
Die Pegnitz hinab

An der Großweidemühle setzen wir ein
Im Rücken die wunderschöne Altstadt
Rechts der uralte Johannis Friedhof
Mit den Gräbern der alten Meister
Und paddeln flußabwärts nach Fürth
Zur Fürther Kerwa

Zwischendurch ein paar belebte Stellen
Wo das Wasser sprudelt und bebt
Einmal wollte Petra aussteigen vor dem Wasserfall
Der sich dann als nette Stromschnelle entpuppte
Ein wenig feucht ist’s geworden
Aber lange nicht naß

Die Michaelis-Kirchweih
Belegt die gesamte Innenstadt
Vom Vogel-Jakob über Fahrgeschäfte
Backfisch aus dem Leuchtturm und Fürther Bratwurst
Ochse am Spieß – Schafwolldecken und Liebestöter
Hier gibt es nix was es nicht gibt

Vor allem gibt es viele Leute
Die walen durch die Straßen
Schauen und schnuppern und mampfen
Man wird den Verdacht nicht los
Außer Fürthern und Erlangern und den Landkreisern
Könnten wohl auch ein paar Nürnberger dabeisen

Petra war auch dabei
Hat ganz fleissig gepaddelt und fotografiert
Aber sie will nicht aufs Bild
Weil kein Bild der Welt – mit ihr als Motiv – der Zensur ihrer Eitelkeit trotzt
Wobei besagte Eitelkeit sich ausschließlich auf Bilder bezieht
Sonst ist mein Lieblingsweib ganz normal und prima zu gebrauchen

Man beachte das Wasserrad

Man beachte das Wasserrad

Spannend!

Spannend!

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lewwelzix

September 25, 2009 · 1 Kommentar

Eine lange Woche in Thatcherstan
Hat mir meine Lieblingsfirma spendiert
Um die langsam vergrabenen
Englischkünste wieder aufzufrischen
Bei schönstem Wetter aber rund um die Uhr

Mittags trotz Terrordrohungen in Heathrow angekommen
Stand da ein kleines Häufchen Leute um den Meeting-Point herum
Bis ein wohlgelaunter Abholer (Hey, I’m Doug!) uns aufgabelte
Und mit einem wohlgelaunten Fahrer (He’s John!)
Fußballfachsimpelnd zum altehrwürdigen Hunton-Park jonglierte.

Für den ersten Eindruck hier mal ein paar Bilder:

Die Londoner City aus der Lusthansaeinflugschneisenperspektive

Die Londoner City aus der Lusthansaeinflugschneisenperspektive

Hunton-House mit 25 Kaminen ...

Hunton-Park mit 25 Kaminen ...

Das Portal von Hunton House

Das Portal von Hunton Park

Ein beliebtes Ambiente für folgenreiche Ja-Worte

Ein beliebtes Ambiente für folgenreiche Ja-Worte

Samstag abend haben wir einen Ausflug nach Watford unternommen
Schrille Pubs und oberschrille Mädels
Echt schräg!
Und nicht wirklich ästhetisch

Aber hier scheint das ganz normal zu sein …

Sennfelder Krautstampfer sind nix dagegegen - voll schrill!

Sennfelder Krautstampfer sind nix dagegegen - voll schrill!

Mittwoch dann London-Stadtrumlauf-Tag
Für unseren Trainer war das
Der lästige Weg zwischen den Pubs
nur unterbrochen von Zigarettenpausen
Zum Glück hat Man U gegen Wolfsburg gewonnen
Sonst hätten wir wohl nach Hause laufen müssen

Der Beweis: Ich war da!

Der Beweis: Ich war da!

Für Ben: Ein sicherer Parkplatz fürs Singlespeed!

Für Ben: Ein sicherer Parkplatz fürs Singlespeed!

In dieser Nacht sind wir versumpft
Diverse Pubs und eine etwas
Indierinnen-lastige Disco
Alle so ziemlich unter 1,30
Meter versteht sich
In Füßen kann ich das nicht

Dieses Plakat war irgendwo im Flughafen aufgestellt
schön beleuchtet
und saugruselig

Das passende Bild zu den Berliner Koalitionsverhandlungen

Das passende Bild zu den Berliner Koalitionsverhandlungen

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Mit Tag(s) versehen: , ,

Auf großer Fahrt

September 25, 2009 · Kommentar schreiben

Welch bitteres Los
Ein ganzes Jahr im Keller eingesperrt
Verstaubt und vergessen
Aber eben doch nicht ganz vergessen
Der große Tag war da
Der Canadier geht auf große Fahrt

Die rauhe Ebrach ist vielleicht
nicht zu vergleichen mit großen Seen
und reißenden Flüssen
Aber halt doch viel besser
Als der staubige Kaminkeller
Und außerdem war das erst der Anfang …

Wasserlassen

Wasserlassen

Zwischen hohen Büschen schlängelt sich die Ebrach dahin

Zwischen hohen Büschen schlängelt sich die Ebrach dahin

sehr idyllisch

sehr idyllisch

Schlängelflüßchen

Schlängelflüßchen

Das Wetter paßt auch

Das Wetter paßt auch

Die Ausstiegswiese gleich neben H13

Die Ausstiegswiese gleich neben H13

Rolling Home mit dem selbstgebastelten Kanuwägelchen

Rolling Home mit dem selbstgebastelten Kanuwägelchen

Das werden wir in jedem Fall noch ein paarmal wiedeholen
bewaffnet mit Säge und Astschere
und einem Müllsack
manche Stellen sind fast unpassierbar
und andere gänzlich

dafür die Säge …

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Der Hütte neue Kleider

September 10, 2009 · Kommentar schreiben

Gestern war es endlich soweit
Die Gerüstler haben ihr Eisengestell
in Nullkommanix auf den LKW geladen
Der Aufbau desselben
hatte zwei Tage gedauert

Mehr als 3 Monate war H13
unter seinem Korsett versteckt
Wurde zerrupft und entkleidet
Jetzt ist es außen wieder fit
Neues Dach, neue Fenster, neue Farbe.

Jetzt geht es an die Innerreien
Zimmerdecken, Türen, Elektro
Eine neue Wand, etwas Farbe
neue Fliesen und Platz für die Küche
noch einiges zu tun!

Wobei – es ist auch innen schon vieles getan
Drainage und Pumpensumpf
gegen die häufigen nassen Füsse
Bene & Co waren schon sehr fleissig
und haben neue Leitungen verlegt

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Mein Dach, mein Fenster, meine Drainage

August 13, 2009 · 1 Kommentar

Jau!
Es tut sich was in H13!
Das ich solange nicht geblogt habe
Ist auch
Aber nicht nur
Ausdruck schwerer Arbeit

Erstmal wochenlang entkernt
Flo und Benny haben den Dachboden
von 10 Tonnen Biberschwänzen befreit
mit Krawall durch die Schuttrutsche
Dann Türen, Decken, Böden – alles ab nach Medbach

Die Fenster hab ich ganz persönlich
Auf Schindlers Liste geschrieben
Und sie sind alle angekommen
Passend und fristgerecht
Saugut sehen die aus!

Eingebaut hat sie der Ludwig
Ein Urgestein der Oberpfalz
Mit Brechstange und Bauschaum
Errichtet er auch notfalls
Die Autobahn zum Mars mit Abzweig zur Venus

Das Dach ist auch schon neu!
Oli, Stefan und Rico
Haben das ganz prima Hingekriegt, schön in rot
Das Wetter hat sie dabei zu Weltmeistern
im Planenauf- und Abdecken gemacht

Und die Drainage – die Idee hatte der Malermeister Klaus
Preßluftgehämmert wurde sie vom Herbert
Akkustisch schmerzlich erlitten von den drei Weichleins
Ausgebuddelt vom Flo und den Pohlis
Und neigschaufelt, weggekarrt und nübergschaufelt von mir – ächz

Dann die Rohre geflext und eingebaut
WernAirs bärige Krafte haben auch die stärkste Muffe geknackt
Ausgerichtet und mit Tonnen von Kies zugeschüttet
Wenn dann morgen der Estrich ganz von allein reinläuft
Ist alles wieder dicht und trocken – vielleicht

Zwischendurch ein kleines Gerüst aufgebaut
Da hatten meine Dachfürsten gespart
Manni beim Rückwärtsfahren mit Hänger erlebt
Philipp als geschlitzter Fräser beim Staub aufwirbeln
Und Felix beim kamaradschaftlichen Schlucken desselben

Bene muntert sein Brüderlein
Immer mal mit leichten Schlägen auf
Alles unter 10 KV – kein Problem
Und hat nun 10 Schüsseln mit Kabelsalat
Mal sehen, was er draus macht

Das bisherige Highlight
War das Hissen des Bramsegels
Damit die Lutz’schen Neuwagen
vom Farbnebel der Klaus’schen Sprühpistole
nachhaltig verschont bleiben

Nun dazu ein paar Bildchen
Selbstredent für die Dabeigewesenen
Und das schließlich ist wichtig:

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Zeitraffer

Dezember 21, 2008 · Kommentar schreiben

Zu meiner Zeit als Vorgartenzwerg
Mit einstelligem Alter
Musste ich mir immer das Gejammer
Der alten Säcke anhören
Wie schnell doch die Zeit vergehe

An der ersten magischen Zeitgrenze meines Lebens
An meinem zehnten Geburtstag
Habe ich mir deshalb vorgenommen
Die Zeit saumässig gut zu geniessen
Solange sie noch hübsch langsam unterwegs war

Es war ein superlanges Jahr, das Zehnte
Und ich denke noch gerne daran
Nicht etwa weil das Jahr noch heute
Eine gewisse Bedeutung hat – es war 1968
Ich habe es sehr genossen

Und kann deshalb heute, wo meine Zeit
Längst den Turbo eingeschaltet hat
Wo ich längst auch zu den alten Säcken zähle
Und wo die Monate wutsch – wutsch – wutsch nur so vorbeisausen
Auf den Vorrat von damals zurückgreifen

Aber ich will Euch gerne einen Eindruck geben
Wie das so wa(h)r seit dem letzten Blogeintrag
Es ist viel passiert
Und ich werde entweder immer lahmer
Oder alles rennt wirklich schneller – seht selbst:

 

zeitraff

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Radlerhighway und nette Menschen

August 16, 2008 · Kommentar schreiben

Dritte und letzte Etappe
Überlingen, Meersburg, Friedrichshafen und Lindau
Wetter ist nicht heiß aber trocken
Nach einem mondänen Frühstück im Hotel Adler
geht es beschwingt Richtung Osten
ein paar nette Städtchen warten auf uns

Der Radweg erkennt mann nicht mehr nur an den Schildern
man erkennt ihn viel leichter an den Radlern
Irre – was hier los ist!
Alle 100 m bewegt sich ein Trüppchen
Mal schneller, mal langsamener, Ost oder West
Für Anwohner teilweise gefährlich, die Kinder aus dem Garten zu lassen

Ein paar schöne Postkarten in Überlingen
Zwei leckere Shakes in Meersburg
Und dann das unerwartete Wiedersehen:
Der Imperiale Kampfschnarcher kommt des Weges!
Er hat uns längst vergessen – fragt nach dem nächsten Supermarkt
Dieser Knilch! Er hat wirklich keine Ahnung, wie er in unsere Geschichte eingegangen ist!

Wiedersehen mit dem Imperialen Kampfschnarcher

Wiedersehen mit dem Imperialen Kampfschnarcher

Friedrichshafen!
Stadt der Zeppeline, ZF, MTU
Lauter tolle Sachen
Wenn man Maschinenbau-Fan ist
Aber auch sonst eine harmonische schöne Stadt
Mit einem geilen Molen-Aussichtsturm

Friedrichshafen

Friedrichshafen

Noch ein paar Kilometer weiter geht unsere Tour in Lindau zu Ende
War letztlich eine lockere Übung, der Bodensee
260 km klingt zwar erstmal viel
Ist aber in drei Tagen leicht zu fahren
Mit dem Extra-Tag in Konstanz
Wird man auch der Mainau und Reichenau gerecht

Auch Ben kommt irgendwann mal an ;-)

Auch Ben kommt irgendwann mal an ;-)

Auf dem Heimweg machen wir noch
Tank und Mampfpause in Dinkelsbühl
und hörten uns noch das Gebrabbel
Des ersten bajuwarischen Specksteins an
Es ist Wahlkampf in Bayern
Und wir schlafen uns jetzt erstmal richtig aus!

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Über Stein am Rhein nach Ludwigshafen

August 13, 2008 · Kommentar schreiben

Zwei Nächte waren genug – nix wie weg aus Konstanz
Leicht lädiert hatten wir den Kampfschnarcher irgendwie überlebt
Das Wetter war wieder freundlich
Und nach einem guten Frühstück wollten wir das Maul umrunden
Zwischendurch fand noch mein Reserve-Schlauch
seine Bestimmung am Vorderrad einer netten Dame aus Stuttgart

Zurück in der Schweiz ging es Richtung Stein am Rhein
Die Schweizer führen den Radweg separat
zwischen Bahngleisen und Apfelbäumen
So kommt der Radtourist wenig mit der Bevölkerung zusammen
Und macht keinen Schmutz
Aber manchmal geht es doch durch interessante Strassen …

Bollanderstrasse

Bollanderstrasse

Später ging es wieder ostwärts nach Radolfzell
über schön befahrbare Nebenwege
Und letztlich quer über Land bis Ludwigshafen
Da gab es einige erzählenswerte Buckel zu überwinden
Ben hat liebenswerterweise immer oben brav auf mich gewartet
Obwohl sein Rad zu klein und sein Gepäck viel schwerer war

Und das führt mich zu ganz philosophischen Betrachtungen
Es heißt, ein Meister taugt nichts, wenn der Schüler ihn nicht überholt
Und so bilde ich mir mächtig was drauf ein
Dass mein ehemalig kleiner Wicht in manchen Dingen
Und ganz sicher nicht nur beim Radfahren
Um Einiges fitter und cleverer ist als ich es je war!

Diese zweite Etappe lief sehr gemütlich und locker
Trotz der Hügel und wohl auch wegen des guten Wetters
Am Nachmittag schon hatten wir Ludwigshafen erreicht
Und als Ausgleich zur letzten Nacht fanden wir ein hübsches Hotel
Die Pizzeria war nicht notwendig aber hinreichend
Und der Jachthafen wirklich heimelig und sehenswert

Ludwigshafen

Ludwigshafen

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Die Mainau und der Imperiale Kampfschnarcher

August 12, 2008 · Kommentar schreiben

Heute war es nass
Einfach nur nass und klamm
Aber nicht kalt
Deshalb sind wir morgens
Zur lieblichen Insel Mainau geradelt
Rosen, Schmetterlinge und Redwoods

Als wir alles angesehen hatten
Kamen gerade 30 Busse
Manchmal lohnt sich das Frühaufstehen doch
Der Weg dann zur Reichenau war steil und kurvig
Auf dem Damm zur Insel holte uns ein Platzregen ein
Es blieb die Flucht in das erste Gasthaus

Das Rumpsteak war klasse
die Bedienung hübsch und intelligent
Aber den Schalter für das Wetter hat sie nicht gefunden
Nach Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch und Kaffee
regnete es immer noch Bindfäden
Was soll’s – wir waren sowieso noch nicht wieder trocken

Einige komische Sitten der Bodenseeanrainer
sind noch des Berichtens wert
Während auf Schweizer Gebiet die ‘Kotaufnahme vorgeschrieben’ war
Hatten die Konstanzer selbst außerorts die
Geregelte ‘Entleerung’ und die dazu notwendigen
Rohrquerschnitte schildhaft festgelegt

Abernds hatten wir uns einen Platz im
Mainau-Restaurant reserviert
Wieder quitschnass kamen wir da an
Es gab Felchen-Filet mit Trommelregen
Und Wolkenguss-Salat
Um 22:00 lagen wir brav (und endlich trocken) im Bett

Kurz nach Mitternacht passierte es dann:
Der letzte Bewohner unseres Sechsbettzimmers
Kam, grunzte und schmiss sich aufs ungemachte Bett
Zwei Minuten später erschütterte er die Grundfesten des Turmes
Das war der Imperiale Kampfschnarcher persönlich!
Sowas habe ich im ganzen Leben noch nicht gehört!

Bassiges Dröhnen, Röcheln, Spotzeln, Rumpeln, Pfeifen, Brummen, Blöken
Alle Geräusche der Nacht laut tönend aus einem einzigen Rachen
Kein Atemrythmus war zu erkennen, es dauerte 60 Sekunden,
Bis einige der Geräusche neu vermixt wiederkamen
Zwischendurch bange Ruhe, dann heftiges Erstickungsgurgeln
Alle waren hellwach – nur nicht der Kampfschnarcher

Was für eine Nacht!

Wohnturm der Jugendherberge Konstanz

Wohnturm der Jugendherberge Konstanz

Im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau

Im Schmetterlingshaus auf der Insel Mainau

Und noch ein ganzer Hübscher

Und noch ein ganzer Hübscher

Amtlich geregelte Entleerung

Amtlich geregelte Entleerung

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Über die Länge des Rheins und die schweizerische Ordnung

August 11, 2008 · Kommentar schreiben

Eigentlich hatte ich immer geglaubt
Der Rhein entspränge bei Schaffhausen
Und heute musste ich lernen
Der Rhein ist noch viel länger
Aus vielen Quellflüssen hoch oben
Fließt er bei Bregenz in den Bodensee

Man sieht nur nichts von ihm
Rechts und links hohe Dämme
Die EU-Rheinregulierung sorgt
Für das liebliche Kanal-Outfit
Ganz anders der Charme der Bregenzer Ache
Die als Gletscherwasser daherkommt

Das Stückchen Schweiz in dem wir heute waren
Scheint die Otto-Normalbürger-Schweiz zu sein
Keine Ferraris – dafür Apfelplantagen
Und hübsche Seevillen mit Badeplätzen durchsetzt
Die Uhr stellt man nach dem Thurbo
Das ist der Pendelzug am See entlang

Die Jugendherberge in Kreuzlingen
Ist altehrwürdig altertümlich
Und es ist keiner zuhause
Weshalb wir nach Konstanz weiterradeln
Und den ersten Berg des Tages erklimmen
Die Aussicht auf die anziehenden Regenwolken ist genial

Schweiz steht für Sauber
Ordnung ist Staatszweck
Aber die Schweizer kennen ein
Berüchtigtes Wohnzimmer in Bovenden noch nicht
Sonst hätten sie Angst
Um ihre Parks

Parkbeetle

Unser Beetle wartet brav auf uns

Schweizerische Grenze

Schweizerische Grenze

Micha

Micha

Ben und Pause

Ben und Pause

... auch im Park

Bovenden lässt grüßen!

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Crocodil-sea

August 11, 2008 · Kommentar schreiben

Nach einem selten gewordenen
Gemeinsamen Grillen in Terrassien
Sind Ben und ich zum Bodensee aufgebrochen
Die Räder hinten auf dem Beetle
Sozusagen als vielleicht letzte Fahrt desselben
Ging es fröhlich Richtung Lindau

Viel ist noch nicht zu berichten
Wir haben die örtliche DJH erreicht
Ohne dass die Räder sich davonmachten
Was bei unserem speziellen Fahrradträger
Schon was heissen soll
Alles war gut, selbst der Stau vor Lindau

In Lindau gibt es eine Insel
Dort gibt es eine Flaniermeile
mit dollen Autos und aufgemotzten Typen
Und ein Restaurant mit All You Can Eat
Das war das erste Mal
Dass ich bei AYCE fast verhungert wäre

Aber das Essen
Als es denn mal kam
War super lecker und das Bier sowieso
Heute geht es los Richtung Bregenz
Erst mal Frühstücken und dann auf die Reifen
To be continued

Der sagenumwobene Heckträger mit unseren Rädern am Beetle

Der Himmel über Bregenz

Waiting for AYCE, and waiting, and waiting ...

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Flieg oder stirb!

August 4, 2008 · Kommentar schreiben

So ist das!

Da sucht man sich einen guten Platz
Hoch oben und weit weg von den Beutetigern
Schleppt tagelang Baumaterial
Hält sein Weib in Stimmung
Hilft ihr ein wenig beim Brüten
Und beim Warten

Viel später lassen sich die Gören hören
Und dann auch fühlen
Und dann auch sehen
Ein Schnabel bohrt sich durch das Ei
Und bald ist das Kleine durch
Nass und struppig und hungrig

Hungrig!
Immer und ewig hungrig!
Also schwingt man sich los
Pflügt sich durch die Insekten
Bringt Schabel auf Schnabel zum Nachwuchs
Geduldig beäugt von allen Katzen der Umgebung

Der Anblick ist grandios
Niemals wird man so sehnsüchtig erwartet
Wie im Anflug auf fünf hungrige Schnäbel
Die jeden Tag größer werden
Und hungriger
Und frecher

Der kritische Moment
Die Kleinen üben Flattern
Sind noch schwach
Viel zu schlapp für den Katzennasenärgerflug
Mit dem ein gestandener Pieper
Jede Katze zum Wahnsinn treiben kann

Aber doch: Sie flattern!
Passt auf die Katzen auf!
Immer in der Höhe bleiben
Nicht auf dem Boden landen
Warum sag ich das?
Sie tun es doch nicht

Wir schimpfen und zettern was geht
Kreisen über der Katze
Fast in Reichweite der Krallen
Alles für das dumme Kind
Das da unter dem Busch gelandet ist
Halt den Schnabel – sei still!

Kind hat Hunger und jammert
Das war’s! Die Katze hat es gehört!
Mein Weib tackert und schimpft
Es ist zu spät!
Da greift ein Riese die Katze
schleppt sie fort in seine Höhle

Nochmal Glück gehabt!

Pieper

Pieper

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Volle Dröhnung

Juli 24, 2008 · Kommentar schreiben

Eigentlich war es eine ganz normale Dienstreise
Die Dependence meiner Firma in Hamburg besuchen
Zwei Besprechungen mit PC und Beamer
Leute treffen die man nur per Email kennt
Aber eben – es war in Hamburg
Und Petra hatte zwei Tage frei

Also hatte die Lusthansa das Nachsehen
Der Dampfer wurde gesattelt und auf gings Richtung Norden
Die große Schwester und Klein Gesa wohnen am Weg
So hatten wir Zeit für ein gemütliches Schwätzchen
Mit souveränen Kostproben deutscher Ingenieurskunst
Die einem chinesischen Thermometer das Piepsen abgewöhnt

Morgens dann die letzten hundert Kilometer
Petra trabt zum Jungfernstieg und ich verschwinde im Büro
Schwuppdiwupp ist es Nachmittag
Unser langes Wochenende beginnt mit den Landungsbrücken
Der Dampfer fährt heute unter der Elbe mit Tunnelblick
Und im Elbspeicher gibt es eine Finkenwerder Kutterscholle 

Wobei Finkenwerder heutzutage weniger mit Kuttern und Schollen
Sondern mit Supermaximegafliegern in Verbindung gebracht wird
Trotzdem war sie klasse die Scholle und auch die Büsumer Krabben
Dann aber retour in Niedersächsische – eine Mütze Schlaf in Ehlershausen
Eine Stippvisite in Braunschweig und auf ein Käffchen in die Villa Husteburg
Dann ging es der gleichnamigen Mettwurst wegen in das Eichsfeld

Wir hatten nämlich unserem Opa zum Einundachtzigsten
Eine schöne Luftgetrocknete schenken wollen
Die aber so hart ausfiel, dass auch das neue Gebiss sie nicht klein bekam
Doch wer in seinem Leben schon mal eine Eichsfelder genascht hat
wird den Geschmack nie vergessen und sowas brauchten wir jetzt
zur Wiedergutmachung sozusagen als Gebissschmeichler

Am Samstag haben wir die Göttinger Hühnerfarm besucht
Wir haben zwei Eier geklaut und Louisa beim Brüten beobachtet
Und uns schnell wieder verdrückt in Richtung Kyffhäuser
Den hatte ich irgendwann mal per Zufall entdeckt
Weil ein Auto mit ‘KYF’ in Göttingen vor der Tür stand
Ossie!  Soviel war klar – aber dann wurde ich doch neugierig

Für die Nichtwissenden: Der Kyffhäuser ist ein Gebirge in Thüringen
Dort gibt es neben Bratwürsten auch eine schicke alte Burg
Und eine nette alte Sage von Kaiser Barbarossa dem Rotbärtigen
sozusagen der deutschen Ausgabe von König Artus
Dieser alte Stauferkaiser war der Letzte des ersten deutschen Reiches
Und wartet der Sage nach unter Tage auf den Tag an dem das Reich aufersteht

Als der preussische König Wilhelm sich 1871 zum deutschen Kaiser aufschwang
Sahen seine Soldaten die alte Sage erfüllt und bauten nach seinem Tod
Ein Denkmal auf dem Kyffhäuser ‘Weißbart auf Rotbarts Thron’
Ziemlich monströs mit Kaiserkrone und Willi’s Reiterstandbild
Mitten in der alten Burg hat es Wind und Wetter und die DDR überstanden
Auch Adenauer Kiesinger Brandt Schmidt Kohl und Schröder
An uns Angy arbeitet es noch

Das ist auch Inflation – während das Erste Deutsche Reich so um 500 Jahre dauerte
War das Zweite Deutsche Reich mit knapp 50 Jahren schon am Ende
Und das Dritte mit 12 Jahren schon viel zu lang
Ich schätze, das Vierte passt locker in eine Legislaturperiode
Mit vorgezogenen Neuwahlen

Wir haben das Denkmal im strömenden Regen erlebt
Mit Blitz und Donner und Sturm
Es war genial!
Selbst der wehleidige Würstchenverkäufer
Der seiner Täteräh nachweinte und dort die goldenen Zeiten suchte

Nach dem Kyffhäuser sind wir südwärts an Weimar vorbei nach Jena
haben uns Flötes neue Heimat angesehen nebst Fachhochschule
In Schweinfurt schließlich gab es gute Eichsfelder zum Frühstück
Und Sonntag mittag  haben wir uns ehrlich gefragt
Wieviele Wochen waren wir eigentlich unterwegs?
Dabei war es eigentlich nur eine Dienstreise mit zwei Besprechungen

Hamburgs Rahaus

Hamburgs Rahaus

 
Alter Elbtunnel

Alter Elbtunnel

 
Besuch in der Husteburg

Besuch in der Husteburg

 
 
 
 
Hier darf Benny hausen

Hier darf Benny hausen

Stauferkaiser Barbarossa - Rotbart wartet unter dem Berg

Stauferkaiser Barbarossa - Rotbart wartet unter dem Berg

 
Das Kyffhäuser-Denkmal

Das Kyffhäuser-Denkmal

Uniturm Jena

Uniturm Jena

Petra in Jena

Petra in Jena

Das wäre das richtige Outfit für H13

Das wäre das richtige Outfit für H13

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Bolle’s Start ins 47ste

Juli 7, 2008 · Kommentar schreiben

… Semester

Das kleine Flöhchen
Langsam wird er alt
Und stachelig
Die Haare wachsen aus dem Kinn
Der Grips baut langsam ab
Aber der Flo-Lacher übertönt noch alles 

Sein Aushilfs-Kater hat alles im Blick
Sheela-Ersatz mit flinker Pfote
Seine Kumpels feiern mit
den Abschied aus der Raucherszene
Mal schauen, obs hält
Wir drücken dreissig dicke Daumen

Heute ist Fete
Die Flotagsfete
Ober Bollefeierei
Mit Würstchen und Salat
und Bier
und Bauch

Dande Donnys
Unterdiehautgehermahnung
Die eine odere andere Pleite im Gepäck
Aber immer auch
Die unverzagte Leichtigkeit
Des Seins

Wir wünschen Dir
Ganz heftig
Dass Du den Weg
Den Du gehen willst
Aktiv gestaltest
Und glücklich dabei wirst!

P&M

nibbler

nibbler

Die Gang

Die Gang

Futterfassen

Futterfassen

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Einfastschonhundertwasserigerbrunnenstein

Juli 6, 2008 · 1 Kommentar

Es ist ja eigentlich
Schon 3 Jahre her
Dass Petra
Einen Brunnen
Im Garten
Gestalten wollte

Ich war auch ganz brav
Habe mein ganzes
Nicht vorhandenes
Maurerwissen
In eine kalksandsteinige
Säule verwandelt

Und eine kleine Kostprobe
Wie solls denn mal werden
War auch schon
An der Vorderseite
Hingepappt
Aber das war es dann auch

Funktionell war alles Bestens
Aber optisch sah es nach Goethes
Unvollendeter aus
Bis Gestern dann
Mein  Lieblingsweib vom
Schaffensdrang ergriffen wurde

Und heute in der Abendsonne
Steht er da der Brunnen
Leuchtet
Strahlt
Hundertwassert vor sich Hirn
Und uns geht’s gut

Der Unvollendete

Der Unvollendete

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Nach zehn Minuten Feuer am Frack

Juni 15, 2008 · 1 Kommentar

Man glaubt es nicht!
Es ist schon eine Menge
Zu Markenwerkzeugen
Und Chinaschrott
Geschrieben worden
Aber alles ist zu toppen

Ort: H13, Keller
Zeit: Samstag vormittag
Darsteller: Der Verfasser und sein POWERPLUS Abbruchhammer
Zeugen: Leider keine
Handlung: Ratatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatatata
Peng! Blitz! Rumpel!

Mit Gehör-und Staubschutz versehen
Noch schnell den Ölstand kontrolliert
Die richtige Stelle zur Probebohrung fixiert
Nun sollte mein kleines blaues Meißelchen
Mal zeigen was es kann
Es war nicht wirklich viel

Ganze 10 Minuten hat sich das Teil wacker geschlagen
Dann schlugen Flammen aus dem Motor
Die Leistung war weg
Nur noch langsames Mahlen und Knurren
Mit so’nem Kram wird China nicht zur Weltmacht
Oder lag es doch an den Sicherheitsschuhen?

Zurück in den Buchladen!

ausgeraucht

Weit bin ich nicht gekommen mit meiner Bodenplatte …

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Midde Boolis in Bamberch

Juni 13, 2008 · 2 Kommentare

Traditionen müssen sein
Sie geben dem Leben einen Sinn
Dem Rumtreiber die nötige Erdung
Verleihen Unsteten ein Gefühl der Beständigkeit
Dem Vergänglichen ein Stückchen Ewigkeit
Und machen manchmal einfach Spaß

Was für die Kiddys die abendliche Einschlafzeremonie
Ist für uns das Radeln mit den Pohlis
Hinterher sind wir so platt
Dass wir glatt drei Tage schlafen könnten
Wenn wir denn könnten
Und die Katze uns ließe

Jeden Tag schaffen wir das nicht
Aber jedes Jahr – Ausnahmen betätigen das Segel
Waren schon in Paris (mit dem Ährfronx Flugradler)
Im Taubertal – verschiedene Main-Etappen
Und letztes Mal auf dem Hühnstollen
Etwas Abseits der fränkischen Gefilde

Gestern waren wir in Bamberg
Und von da mit dem Radl nach Coburg
Die Undafrangen aus Gredschd
Und die Middelfrangen aus Mahrleshausen
Treffen sich in Oberfrangen
Beim Bäcker Fuchs zum Frühstück

Dann ging das los
Über Hallstadt durch den Itzgrund
Von Rattelsdorf nach Busendorf
Nach Poppendorf waren wir etwas Lahm
In Heilgersdorf gab es eine Gedenkminute
Für die nettesten Imker der Welt (Gruß nach Blankenfelde)

Dann die Spargelpause in Seßlach
Und der Enspurt nach Coburg
Mit einer genialen Abfahrt
Bis zum Marktplatz
Voller Fensterbauer, Dachdecker und Energiesanierer (es war Messe)
Dann ab ins Hotel

Nachdem die Pohlis alle Zimmer getestet hatten
Folgte das Abendmenue als Beweis in 3 Gängen
Daß sich noch kein Mexikaner nach Coburg verirrt hatte
Wenn doch, hat er Samba getanzt, aber sicher nicht gekocht
Die beiden Mädels im Goldenen Anker
Haben ihre Sache trotzdem sehr gut gemacht

Am Abend sind wir noch Veste gewandert
Dabei hat das Bauchgefühl das Unterbewusstsein enttarnt
Und Bruno nimmt sich jetzt mehr Zeit
Für den sexten Sinn
Mit Bauch konnte ich auch dienen
Der Sinn stand mehr nach Freicocktail im Goldenen Anker

Nach einer genialen Nacht – einfach nur feste gepennt
Ging es am Morgen nach Dusche und Frühstück
In Richtung Lichtenfels quer zum Planetenweg
Mit sachdienlichen Hinweisen eines sehnenstarrenden Profiradlers
Lichtenfels war öde, weder Licht noch Fels
Ein künstlicher Wasserlauf an der Durchgangsstraße

Den Wegweiser nach Vierzehnheiligen
Hätten wir nicht gebraucht
Weil die Glocken läuteten und läuteten und läuteteteten
Kloster Banz und die Songsaneinemsommerabendwiese
Lag ganz friedlich am Hang
Sehr seltsam
So ganz ohne den obligatorischen Regen

Der Ostwind trieb uns vor sich hin
Nur Petra hatte den Verdacht
Er käme wohl doch aus Süden
Im heiligen St. Affelstein gab es Futter
Und den dramatischen Verlust der Truppe
Weil ich die falsche Seite des Bahngleises gewählt hatte

Dann kam lange Nichts
Nicht das Nichts im Eigentlichen
Sondern das Nichts im Fränkischen
Bis auf den Badesee
Bei dem die Minifischchen unsere heißen Waden inspizierten
Und Petras Apfelknorze ignorierten

In Bamberg wurde das Bauchgefühl
Doch deutlich vom Pogefühl überlagert
Bruno wollte sogar mit dem Auto zur Eisdiele fahren
Es wurde trotzdem geradelt
Und der Eisitaliener verwirrt mit Vielsahne und Ohnesahne
Und Waldfruchtbecher ohne Waldfrüchte

Beschlossen wurde die Tour mit dem Plan
Der Pegnitzreise im nächsten Jahr
Jetzt sind wir sozusagen traditionell
In der dreitägigen Tiefschlafphase
Wenn wir denn könnten
Und die Katze uns ließe

Miauuuuuuu!

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Dichter und Denker

Juni 5, 2008 · 1 Kommentar

Leute von heute
Im Volk der Dichter und Denker
Kaufen gerne bei diesem
Online-Heini aus Bad Hersfeld
Bücher, Hörbücher, Sehbücher
Und Abbruchhämmer

War auch ganz erstaunt
Aber sie haben wirklich
Ganz schweres Gerät bei Amazon
Und sowas war gerade angesagt
Für H13
Latürnich

Wer auch gerade da war
Architekt, Statiker, Energieberater
Jeder wollte Blut sehen
Putz wegstemmen
Bodenplatte öffnen
Die Eingeweide (von H13) erkunden

Also musste was Kräftiges her
Zum Großelöcherbohren
Mein süßes kleines Bosch-Hämmerle
Wollte ich damit nicht ruinieren
So blieb mir nur
Der Weg in den Buchladen

Bei der Post
Mußte mein Lieblingsweib
Einen kräftigen Jüngling anhimmeln
Er hat ihr das Paket in den Beetle gehoben
Mit schleifendem Auspuff
Kam sie zuhause an

Aber dann
Der Meister baut es zusammen
Schwingt es virtuos (Lächerlich! Nur 25 kg!)
Der Beton bröselt schon beim Anblick
Noch schnell die Fotosession
Woher hab ich bloss dieses üble Stechen in der Seite?

Let\'s fetz!

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skyjacken mit schulz van schweig

Februar 24, 2008 · 1 Kommentar

Paulchen war auf Besuch
Seines Zeichens Student der
Architektur in Wien
Paulchen digitalisiert
H13 Pläne von 1948
Kriecht um Winkel und Ecken
Und misst, lotet und rechnet
dann hackt er es in sein CAD
Und ich bekomme endlich mal genaue Pläne
Sehr gut das.

Damit ich dabei nicht nur den Hiwi machte
Hatte ich mir einen Skyjack ausgeliehen
Nein – nichts kriminelles – ein Hubsteiger
Ein Korb am hydraulischen Arm
Mit dem man 12 m hoch irgendwas arbeiten kann
Bei mir ging es um die Dachrinne von H13
die hatte längs die Funktion eines
Kompostkastens übernommen.

Fünf volle Eimer mit bester Komposterde
habe ich zusammenbekommen
Jetzt kann es wieder regnen
und mosen und flechten
und was sich sonst auf einem
Dach so tut.

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Am Boden sieht das Teil
Noch ganz zivilisiert aus

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Oben war es ein richtig geiles Spielzeug!

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Stellenweise war die Dachrinne randvoll
mit bester wohlriechender Komposterde

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Der Aktionsradius geht ein gutes Stück
über die Stützen hinaus
Ein komisches Gefühl stellt sich ein
Warum kippt das Teil nicht?
Und was passiert, wenn ich jetzt mal wippe?

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Paulchen dirigiert das Ganze
aber bedient wird aus dem Fahrkorb
nur den Stecker sollte niemand herausziehen
sonst bewegt sich der Skyjack kein Stück

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Sogar für zwei Leute kein Problem

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Offensichtlich wird das Gerät in Osteuropa hergestellt
Der Hinweis auf Schieflagen und Umsturzgefahren
kann ja wohl nicht auf unsere liebliche Republik gemünzt sein

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Und zusammengeklappt ist das Teil
einfach ein Anhänger

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War ein schöner Tag!

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Fin

Januar 4, 2008 · 1 Kommentar

Deutschland hat uns wieder
Immer wieder komisch
Der Wechsel zwischen den Welten
Ein paar Schickimickitussis
Haben uns auch in München noch
Grinsen lassen
Mit ihren hohlen Sprüchen
Komisches Volk

Das Wetter hier ist kein Schock
Bis zu den Alpen
War alles dicht bewölkt
Danach wurde es klar und schön
Ein netter kalter Wintertag
Hat doch auch was!

Das Dampferle hat brav gewartet
Uns flink heim gebracht
Und dann war
Eigentlich
Zeit für die Siesta

Chrrrr …

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Morgens um 6:00 in Porto Cristo

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Dichte Wolkendecke über Italien

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Über den Alpen wird es langsam klar

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Alle Neune

Januar 3, 2008 · Kommentar schreiben

Länger als eine Woche
Aber doch eben nicht zwei
Neun Tage sind schnell vorbei
Wir haben es ruhig angehen lassen
Wollten wieder fit werden
Und nettes Zeug erleben
Ohne Hektik

So war’s dann auch
Viel geschlafen
Die Siesta war uns heilig
Der tägliche Blog-Eintrag
Spanische Wurstwaren
Komisches Brot
Lausige Restaurants
Mit Ausnahmen

Gestern Abend waren wir im Hafen
Als es zu schütten begann
Nach kurzer Zeit kamen Sturzbäche
Den betonierten Berg hinunter
Keine Chance
Trockenen Fusses ins Hotel zu kommen
Hier möcht ich nicht sein
Bei drei Tagen Dauerregen

Die Drachen Höhlen
Eine Spezialität von Porto Cristo
hatten wir uns für den Schluß aufgehoben
War ein tolles Erlebnis heute
Riesige Tropfsteinhöhle mit See
Verschlungen
Auf und Ab

Mit Amadeus Live-Konzert
Die Musiker kamen in Booten
Toll inszeniert
Bilder haben wir von den Höhlen nicht
Foto war streng verboten
Das Blitzlicht hätte auch sicher
Die ganze Athmosphäre zerstört

Nachmittags war Regen und Sturm
Nochmal ein freies WIFI suchen
Nochmal einkaufen
Jetzt sind wir bei den
Vorbereitenden Abschlussbuchungen
Und überlegen
Wie das ganze Zeug
Jemals in unsere Koffer passen soll

Morgen früh
Vor Sonnenaufgang
Machen wir uns auf den Weg
Vom Regen in die Kälte

Ich liebe Regen!

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Ware Kreatur

Januar 2, 2008 · Kommentar schreiben

Wochenmarkt in Sineu
Mit allerlei Viech
Ein trauriger Esel
Pferde – Hühner – Hunde – Schweine
Schafe mit Lämmern
Klamotten – Klamotten – Klamotten
Gewürze und Oliven

Wenn mir das hilflose Getier
Nicht auf der Seele gelegen hätte
Wär das ein richtig schöner Markt gewesen
Aber früher gab es auch bei uns
Beim Karstadt in der Tierabteilung
Junge Hunde
Und alle Kids waren begeistert

Petra hat die Kirche
Minutiös vermessen
Und alles fotografiert
Dann haben wir das
Reiseführer-Toprestaurant
in Petra gesucht und gefunden
O Wunder – es war wirklich gut

Zeit für Siesta!

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Richtung Norden!

Januar 1, 2008 · Kommentar schreiben

Heute war Königswetter
Keine Wolke am Himmel
Windstill und warm
Der richtige Tag für den Norden

Norden, das ist hier
Eine felsige Landzunge
Cap Formentor
Mit einem Leuchtturm am Ende
Immer noch 167 m hoch und
Wirklich weit zu sehen.

Viele nette Aussichtspunkte
Viel Stoff für Fotos
Und keine Touristenbusse
Die kommen nur im Sommer
Wirklich nett
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Palma

Dezember 31, 2007 · Kommentar schreiben

Seit einer Woche haben wir uns
Darum herum gedrückt
So richtig Lust auf Palma
Auf Touristenrummel und
Das typische Mallebild
Hatten wir beide nicht

Aber heute waren wir dann doch da
Und haben uns das mal angesehen
Tolle Kathedrale (heute geschlossen)
Nettes Schloss (heute geschlossen)
Schöner Hafen mit Monsteryachten
(hermetisch abgeriegelt)
Aber irgendwie wenig Spirit
Und absoluter Schweinefraß
Nicht unsere Welt

Den Plan – das Feuerwerk hier zu erleben
Haben wir sausen lassen
Und waren schnell zurück in Porto Cristo
Zum Jahreswechsel standen wir
Ganz hinten in der Bucht
Und haben hier die Raketen angesehen
Alle drei
Nach dem Superfeuerwerk letztes Jahr
War das auch ganz ok so
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